E-Mobilitätsmeile auf dem Duderstädter Frühlingsmarkt

(vom 01.04.2014)

Aus diesem Grund stehen den Marktbesuchern insgesamt sieben verschiedene Fahrzeuge etablierter Hersteller während der Öffnungszeiten des Duderstädter Frühlingsmarktes am 05. & 06. April neben Fahrrädern, Scootern und Rollern für eine Probefahrt bereit.

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Was bei Fahrrädern und Rollstühlen erfolgreich angelaufen ist, soll nun auch auf das Automobil übertragen werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Elektromobilität in der regionalen Bevölkerung erlebbar gemacht werden. Aus diesem Grund stehen den Marktbesuchern insgesamt sieben verschiedene Fahrzeuge etablierter Hersteller während der Öffnungszeiten des Duderstädter Frühlingsmarktes am 05. & 06. April neben Fahrrädern, Scootern und Rollern für eine Probefahrt bereit. „Hierzu wird einmalig in der Region ein kleiner Rundkurs auf dem Veranstaltungsgelände eingerichtet, so die Verantwortlichen Markus Kuhlmann von der Eichsfelder Energie- und Wasserversorgung (EEW) und Jan Diederich von der Projektgesellschaft Duderstadt2020. „Zwei Tage lang bieten wir alle Infos rund um die Elektromobilität. Neben Fahrzeugen wird auch die Ladetechnik anschaulich demonstriert. Ein großer Dank gilt aber allen regionalen Gewerbetreibenden sowie der BBS, die sich hier einbringen.“, so die Planer. Alle Probefahrten sind kostenlos, eine vorherige Anmeldung am Infostand zur Elektromobilität unter Vorlage des Führerscheines ist jedoch erforderlich.

Aktuell gibt es eine öffentliche Elektroladesäule auf dem Parkplatz der Sparkasse Duderstadt, eine weitere wird demnächst von der EEW „Am Euzenberg“ in Betrieb genommen. „Vorhandene Ladeinfrastruktur ist ein wesentlicher Kaufaspekt, denn man möchte sein Auto nicht nur zu Hause laden können, weiß Geschäftsführer Kuhlmann. Gerade an dieser arbeitet die EEW, um auch im gesamten Untereichsfeld eine übersichtliche aber ausreichende Ladeinfrastrukturpalette zu schaffen und das, ohne aktuell Förderprogramme erhalten zu haben. „Ein Elektroauto zu fahren ist ein ganz anderes Fahrgefühl und man bekommt Gespür für den Stromverbrauch eines jeden Gerätes im Fahrzeug“, so Projektmanager Diederich. Neben der Steuerfreiheit zählt vor allem der geringere Unterhaltungsaufwand zu den entscheidendsten Kaufargumenten. So gibt es nahezu keinen Motorverschleiß und auch die um zweidrittel gegenüber einem konventionellen PKW verminderten Verbrauchskosten können sich sehen lassen, obwohl Reichweite und hoher Anschaffungspreis derzeit noch gewichtige Gegenargumente bei einem Fahrzeugkauf sind. „Aber dies“, da sind sich beide Verantwortlichen einig, „wird in den kommenden Jahren deutlich entkräftet werden, zumal die Planungen der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 1 Million PKWs auf Deutschlands Straßen vorsehen“.