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Betrüger drohen, die Stromleitung zu kappen

(vom 21.05.2019)

Eichsfelder Energieversorger (EEW) warnt vor aggressiven Betrügern an der Haustür und am Telefon.

Werber drängen Energiekunden am Telefon oder an der Haustür dazu, den Anbieter zu wechseln. Sie sprechen von Steuererstattung und versäumten Fristen. Am Ende könne eine ungewollte Vertragsunterzeichnung stehen. Die Tricks, mit denen Betrüger versuchten, an fremdes Geld zu gelangen, würden immer dreister und aggressiver, heißt es in einer Mitteilung der EEW vom Mittwoch dieser Woche. Jüngste Beispiele hätten gezeigt, dass die Täter wiederholt auch im Eichsfeld unterwegs seien. Der Duderstädter Polizei liegen derweil keine aktuellen Anzeigen vor. Der letzte Fall wurde Ende 2018 verzeichnet. Nach Angaben von EEW-Geschäftsführer Markus Kuhlmann seien derzeit „aggressive Telefonverkäufer“ tätig, die sich als Mitarbeiter seiner Gesellschaft ausgäben und behaupten, der Kunde hätte ein Anrecht auf eine Steuererstattung. Darüber hinaus seien ihm Fälle bekannt geworden, in denen der Anrufer behauptet hätte, der Kunde habe nicht auf Schreiben oder Angebote reagiert. Eine Lüge, mit der der Kunde in die Defensive gedrängt werden solle. Nach bisherigen Erfahrungen würden sich die Verkäufer nicht so einfach abschütteln lassen. „Sie lassen nicht locker, fragen nach der Zählernummer des Kunden und drohen teilweise mit Einstellung der Stromversorgung“, heißt es von der EEW weiter. Verbraucherberatung und Polizei warnen in solchen Fällen davor, sich zu einer Zusage nötigen zu lassen. Und auch Kuhlmann rät, schon beim ersten Kontakt mit den Werbern vorsichtig zu sein und auf keinen Fall an der Haustür eine Unterschrift zu leisten. Auch könne es gefährlich sein, Fremden persönliche Daten wie Kunden- oder Zählernummer zu geben oder ihnen Zugang zu Stromzählern zu gewähren. Für den Fall, dass trotzdem ungewollt ein Vertrag abgeschlossen worden ist, bietet die EEW Hilfe an. Kuhlmann empfiehlt: „Schnell handeln und sofort einen Widerruf per Einschreiben senden. Gerne unterstützen wir unsere Kunden dabei.“ Die EEW habe etliche Fälle registriert und helfen können, die Verträge zu widerrufen. Grundsätzlich wird bei Werberanrufen empfohlen, die Firma mit der Rufnummer an die Verbraucherzentrale zu melden. (Text: Markus Scharf, Eichsfelder Tageblatt vom 17.05.2019)

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