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Ungewollter Wechsel des Energieversorgers droht

(vom 20.11.2020)

Mit üblen Strompreis-Tricks auf Kundenfang.

Die Tricks von Werbern, die Energiekunden an der Haustür oder am Telefon überrumpeln und zum Wechsel des Versorgers drängen wollen, werden immer dreister und aggressiver. Jüngste Beispiele zeigen, dass die Betrüger wiederholt auch im Eichsfeld unterwegs sind. So sind derzeit aggressive Telefonverkäufer tätig, die sich für die Eichsfelder Energie- und Wasserversorgung ausgeben und behaupten, beim Kunden den Zählerstand zu erheben. Dabei wird auch nach der Zählernummer des Kunden gefragt, um diesen „abzugleichen“. Im Verlauf des Gespräches wird dann ein Angebot für den Wechsel in einen vermeintlich günstigeren Tarif gemacht. Hinter her stellt sich raus, dass der Kunde den Stromversorger gewechselt hat ohne dies zu wollen und viel teurer liegt als bei der EEW. Die EEW stellt fest, dass Kunden zur Abfrage der Zählerstände nicht angerufen, sondern auf dem Postweg angeschrieben werden. Für den Fall, dass trotzdem ungewollt ein Vertrag abgeschlossen worden ist, bietet die EEW Hilfe an. Markus Kuhlmann, Geschäftsführer der EEW, empfiehlt Betroffenen: „Schnell handeln und sofort einen Widerruf per Einschreiben senden. Gerne unterstützen wir unsere Kunden dabei. Wir hatten in den vergangenen Monaten etliche vergleichbarer Fälle und konnten helfen, die Verträge zu widerrufen.“ Wer keinen Ärger haben will, dem empfiehlt Kuhlmann schon beim ersten Kontakt am Telefon vorsichtig zu sein. Auch warnt er davor, Fremden persönliche Daten wie Verbrauchsdaten, Kunden- oder Zählernummer zu geben oder Zugang zu Stromzählern zu gewähren. Wird der Kunde durch Telefonwerbung belästigt, so wird empfohlen, die Firma mit der Rufnummer an die Verbraucherzentrale zu melden.

Wissenswertes zur Telefonwerbung

Sie sind nicht erlaubt und kommen dennoch sehr häufig vor: sogenannte Cold-Calls. Diese Werbeanrufe, denen der Angerufene vorher nicht ausdrücklich zugestimmt hat, sind per Gesetz seit 2009 verboten.Um rechtliche Regelungen zu umgehen, nutzen manche Unternehmen Tricks: So lassen sich die Anrufer am Ende des Gesprächs ganz nebenbei die Erlaubnis geben, nochmals anrufen zu dürfen. Erst beim zweiten Gespräch geht es dann um Produkte und Verträge. Auch dieses Vorgehen ist laut Bundesverband der Verbraucherzentralen nicht erlaubt. Die Erlaubnis zum Telefonkontakt muss vorher schriftlich gegeben werden. Liegt diese Erlaubnis nicht vor, so können aus einem Telefonat auch keine rechtlich verbindlichen Geschäfte getätigt bzw. Verträge abgeschlossen werden. Das Fehlen einer Erlaubnis kann auch im Nachhinein nicht geheilt werden, so dass das ein abgeschlossener Vertrag nichtig ist. Wer sich durch unerlaubte Werbeanrufe belästigt fühlt, kann dirket bei der Bundesnetzagentur Beschwerde einreichen. Sie kann Bußgeldverfahren gegen Unternehmen einleiten,die unerlaubte Telefonwerbung betreiben. Dabei ist es hilfreich, möglichst viele Informationen über den Anrufer zu sammeln, wie Name, Auftraggeber, Telefonnummer, Angebote und Uhrzeit des Anrufs. (Text: Olaf Robitzsch, EEW)

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